Projektcontrolling
in 30 Minuten - professionell, verständlich und transparent!
Qualität, Termine und Finanzen gemeinsam
steuern.

Bei Großprojekten ist das Controlling eine Herausforderung.
Schlagen Sie 3 Fliegen mit einer Klappe: Terminplan, Nachunternehmer-Steuerung
und Leistungsermittlung aus einem Projektplan. Eine praxiserprobte
Lösung liefert sofort greifbare Ergebnisse und bringt Transparenz
in das "Orakel" Projektcontrolling.
Für eine Projektentwicklungsgesellschaft wurde dazu eine Logik
konzipiert und mit vorhandener Software umgesetzt. Der Erfolg ist
groß, denn heute erzeugen Projektleiter mit 30 Minuten Aufwand
wöchentlich eine vollständige Leistungsermittlung einschließlich
Ergebnisprognose und schaffen damit die Basis für eine vorausschauende
Ergebnis- und Liquiditätsplanung.
"Unglaublich Kaufleute, Ingenieure und Banker schauen
auf die selben Reports und verstehen sie!" (Geschäftsführer)

Im Projektplan läuft alles zusammen
Im Projektplan laufen alle Informationen zur Projektsteuerung verknüpft
zusammen: Die Vergabeeinheiten der Nachunternehmer, der Terminplan,
der tatsächliche Projektfortschritt und als Auswertung die
Leistungsermittlung mit Prognose zum Projektende. Diese Leistungsermittlung
stellt die entscheidenden Werte in verschiedenen Zuständen
dar.
- geplant
- Vergabe
- ermittelt
- Prognose
Eine weitere Unterscheidung wäre denkbar gewesen, doch "weniger
ist meistens mehr" und steigert die Übersicht. Als "geplant"
wurde der Informationsstand der Auftragskalkulation festgelegt,
in die "Vergabe" fließen alle vertraglich vereinbarten
Werte und Nachträge ein. Kosten und Leistung "ermittelt"
stellt der Projektplan automatisch zur Verfügung. Diese Werte
geben den Stand zum Stichtag wieder und fließen in das Rechnungswesen
ein. Für Projektsteuerung und Finanzierung ist die Prognose
die entscheidende Größe: Die Erfahrung aus Großprojekten
verlangt nach der Möglichkeit zu den Vergaben auch bereits
erkannte, aber vertraglich noch nicht vereinbarte, Kosten und Erlöse
zu planen.
"Jetzt haben wir erstmals eine einheitliche und anschauliche
Definition für das Projektcontrolling" (Technischer Leiter)
Kosten und Erlöse trennen
An einer betriebswirtschaftlichen Diskussion kam das Unternehmen
nicht vorbei: Kosten und Erlöse werden getrennt betrachtet,
denn der Wert der Projektleistung hängt in der hier gewählten
Betrachtungsweise nicht von den Kosten ab, sondern nur von dem vertraglich
erzielbaren Erlös. Schließlich hat der Kunde einen Festpreis
vereinbart und ist nicht bereit mehr als diesen zu bezahlen. Somit
sind Kosten und Erlöse anteilig für die Vorgänge
zu ermitteln. Hier greifen auch die neuen Regelungen zur Bilanzierung
nach IFRS (siehe Hinweise für Bauträger und Finanziers).
"… damit haben wir unseren Technikern die Betriebswirtschaft
erklärt." (Controller)
So entsteht der Projektplan
Alle Auswertungen greifen im Projektplan auf den Vorgang als kleinsten
Informationsträger zurück. Diesen Vorgängen werden
die Kosten und den dafür erzielbaren Erlös zugeordnet.
Zuschläge für Gemeinkosten werden in eigene Vorgänge
überführt.
Jetzt
erfolgt die bauteilorientierte Mengenermittlung. Da in der Kalkulation
jeder Kostenansatz einer Vergabeeinheit zugeordnet ist, werden Kosten
und Erlöse eines Vorgangs automatisch ermittelt. Vorgänge
untereinander haben logische Abhängigkeiten wie sie aus einem
Terminplan bekannt sind. Damit kann der Projektleiter seine Baustelle
terminlich steuern. Gleichzeitig wird im Vorgang auch der Grad der
Ausführung aufgenommen. Daraus wird der aktuelle Stand der
Werte ermittelt. An der Fortschrittslinie (zu jedem beliebigen Datum,
wird erkennbar, welche Vorgänge vor dem geplanten Termin ausgeführt
und welche im Rückstand sind.
"Ich habe jederzeit einen vollständigen Überblick
und dennoch viel mehr Zeit für meine Projektleitung."
(Projektleiter)
Nachunternehmer-Steuerung
Die Vergaben an Nachunternehmer erfolgen überwiegend als Pauschalvertrag.
Die Summen werden den Kosten Vergabe zugeordnet. Damit ist deren
Auswirkung auf das Ergebnis sofort sichtbar. Ganz bewusst werden
die "geplant" Werte bei der Verlagerung von Teilleistungen
von einer in die andere Vergabeeinheit nicht geändert, damit
hieraus Analysen für zukünftige Projekte erfolgen können.
"Bei der Leistungsermittlung können vereinfachende Rechenmodelle verwandt werden, nur müssen in der Summe alle Kosten und
Erlöse erfasst sein." (Leiterin Controlling)

Analyse
Nehmen Sie sich Zeit zur Analyse Ihrer Leistungsermittlung, kaum
eine Auswertung bietet so geballte Informationen und Hinweise für
den Projektleiter und das Unternehmen. Interessieren Sie sich dabei
für die Darstellung von Abweichungen, denn diese sind feinfühlige
Gradmesser.
Hinweise für Bauträger und Finanziers
- Diese Leistungsermittlung lässt die Steuerung
und Abrechnung von GMP-Verträgen
(Guaranteed Maximum Price) zu und bereitet die parallele
Bewertung unfertiger Bauten nach deutschem HGB und
internationalem IFRS vor.
- Partnering, Joint-Ventures oder
Arbeitsgemeinschaften können hierüber ein
gemeinsames Projektcontrolling mit der Auftraggeberseite
und dem Finanzier sicherstellen.
- Zur Analyse der Abweichungen wird
bewusst auf ein Glätten der Ergebnisse durch
Rückstellungen verzichtet. Aus diesem Grund werden
auch Kosten und Leistung geplant unverändert
geführt.
- Bei der Zuordnung der Kosten und Erlöse
zu den Vorgängen im Projektplan erfolgt eine
Aufteilung nach Vergabeeinheiten, der DIN 276, den
Nutzungseinheiten oder der Projekttopologie. Die Auswertungen
aus der Datenbank ermöglichen dann verschiedene
Sichten auf das Projekt.
- Für die Ablaufsteuerung wird
meist die Sicht nach der Projekttopologie festgelegt.
- Eigene betriebswirtschaftliche Festlegungen
lassen sich mit dem Verfahren ebenfalls abbilden.
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Für die Beurteilung der Prognose über die Zeitachse des
Projektes gilt dies besonders. Wenn sie einer gezackten Fieberkurve
gleicht, ist das ein Zeichen für die Unsicherheit in der Vorhersage
und somit auch in dem Projektergebnis. Ursachen dazu können
Versäumnisse in der Kalkulation, unzureichenden Projektsteuerung,
ungeklärte Vertragssituationen mit Kunden und Nachunternehmern
oder willkürliche Eingriffe der Auftraggeberseite in das Projekt
sein.

"… doch alle Analysen helfen nichts, wenn Sie nicht sofort
Konsequenzen ziehen und Maßnahmen einleiten." (Geschäftsführer)
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